Der Gingko-biloba

Der Gingko-biloba ist seit Jahrtausenden das Symbol für Lebenskraft

… für Wachstum, Neubeginn.

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Als am 6. August 1945 die erste Atombombe über Hiroshima explodierte, starben viele Tausend Menschen und Hunderttausende  erlitten Verbrennungen und tiefe Verletzungen mit schweren Folgeschäden. Nicht nur Menschenleben, sondern die gesamte Flora und Fauna wurde zerstört, sodass auf dem verbrannten Boden nichts mehr gedeihte. Eine Ausnahme machte ein Gingko-Sprössling, denn er zeigte sich bereits im folgenden Frühjahr inmitten dieser zerstören Welt.

In China und Asien gilt der Gingko von Alters her als „Heiliger Baum“,

denn er verbreitet weder Sporen noch Samen, sondern nimmt als „zweihäusiger Baum“ durch seine beiden Pole, nämlich Yin & Yang eine besondere Stellung ein.

Johann Wolfgang von Goethe, 1815

Dieses Baums Blatt, der von Osten meinem Garten anvertraut, gibt geheimen Sinn zu kosten, wie’s den Wissenden erbaut

Ist es ein lebendig Wesen,
das sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen,
daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern,
fand ich wohl den rechten Sinn:Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich eins und doppelt bin?