Feng Shui & Weihnachten

Keine Phase im Jahr ist weltweit so beliebt und besinnlich

…aber auch so hektisch und konsumfreudig, wie die Vorweihnachtszeit. Advent bedeutet im Ursprünglichen, die “Stille, Stade Zeit“.  Nutzen Sie diese Zeit, um innezuhalten und anzukommen, damit Sie mit weniger Hektik das Weihnachtsfest beginnen können. Gönnen Sie sich eine Auszeit vom täglichen Trubel, genießen Sie den Tannenduft, das wärmende Feuer, die vielen Lichter oder den köstlichen Duft frisch gebackener Weihnachtsplätzchen.

FÜLLE

Laden Sie die Fülle ein: Im Feng Shui steht der Südosten für Reichtum und Fülle

In China wird immer darauf geachtet, dass viele Zitrusfrüchte  zum Jahreswechsel zuhause sind, denn jede Orange steht für die Geldmünzen, die kommen sollen.

Wir stellen alljährlich zwischen Weihnachten und Neujahr im Südosten einen großen, üppig gefüllten Teller auf und befüllen ihn mit unseren **Wunschzetteln, mit Orangen, Mandarinen, Äpfeln, Nüssen, Goldtalern (Schokolade), Gebäck oder Süßem und dekorieren ihn mit Tannenzweigen, so, wie es uns gefällt. Jeder, der davon etwas nimmt, achtet daraf, dass der Teller gefüllt bleibt, denn diese Fülle soll bleiben und mit ins neue Jahr genommen werden. Erst um den 6. Januar beenden wir dieses Ritual, wir spenden an Bedrüftige oder geben den Sternsingern etwas von unserer Fülle ab.

**Wir formulieren unsere Wünsche für das kommende Jahr

Bevor wir diesen Teller aufstellen, formulieren wir unsere Herzenswünsche und Ziele für das neue Jahr und legen diese in einem kleinen Umschlag zu den Köstlichkeiten. Nach dem Dreikönigsfest stecke ich den Umschlag z.B. in einen kleinen Bilderrahmen und stelle ihn in mein Büro. So erinnere ich mich bewusst und unbewusst an meine Ziele und am Ende des Jahres halte ich Rückschau und kann wieder neue Ziele formulieren.

P1020295Üppig gefüllte Schalen signalisieren unseren Zellen, immer von allem reichlich zu haben. Vor allem sollen wir den inneren Reichtum und die Zufriedenheit nicht vergessen und uns für alles, was das Leben, die Natur für uns bereithält, bedanken.

Weihnachtszeit aus keltischer Sicht

Aus keltischer Sicht fällt Weihnachten zwischen Samhain = Halloween und Imbolc = Maria Lichtmess. Ab dem 21.12. haben wir eine wunderbare energievolle Zeit vor uns, in der wir uns von Altem verabschieden und sehr gezielt unser kommendes Jahr planen können. Am 21.12. ist Wintersonnwende – von da ab werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Ein außerordentlich wichtiger, von Mythen und Sagen begleiteter Zeitpunkt des Jahres. Und das nicht nur in der Kultur des Abendlandes, wo die Römer mit dem Saturnalien (röm. Festtag) ihrem Sonnengott Saturn huldigten und die Germanen ihr Julfest zelebrierten. So begrüßte der Isiskult der Ägypter die Sonnenwende als Geburt der Horus. In Vorderasien war der Anlass der Feierlichkeiten der gleiche, nur dass der Gott des Lichts Mithras hieß.

☼ Am 22.12. ist der Tag der Einheit
☼ Am 23.12. ist der Fruchtbarkeitstag
☼Am 24.12. ist Drehung-Wende-Bewegung
☼ Am 25.12. „Ich bin das Licht der Welt“

Ich wünsche allen einen wunderschönen ersten Advent.